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24-Stunden-Rennen von Le Mans

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IN DER START -AUFSTELLUNG

Dank des Siegs in Spa und des 2. und 3. Platzes beim Qualifying gilt das Team Alpine als Favorit.
Auf der Rennstrecke ertönt die Stimme von Brad Pitt: „Gentlemen, start your Engines!“

Unter sintflutartigem Regen bewegen sich 60 Rennwagen, gebremst durch das Safety Car, in langsamem Tempo. Die 84. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans hat begonnen.

BEWÄHRUNGS-PROBE REGEN

BEWÄHRUNGS-PROBE REGEN

Die Launen des Wetters machen die Reifenwahl schwierig. Die beiden Alpine liegen auf dem 12. und 15. Platz.
Trotz der feuchten und gefährlichen Strecke arbeiten sich Nicolas Lapierre und Nelson Panciatici immer weiter nach vorne. In jedem Team übernehmen die jeweiligen Teamkollegen, Gustavo Menezes und Stéphane Richelmi, Ho-Pin Tung und David Cheng, und stoßen auf den 2. und 8. Rang vor. Im Visier steht der mit 16 Sekunden Vorsprung führende Thiriet by TDS Racing.

IM SCHUTZE DER DUNKELHEIT

IM SCHUTZE DER DUNKELHEIT

Als die Nacht hereinbricht werden die Stimmen im Fahrerlager gedämpfter. Das Team entscheidet sich für einen vollständigen Check-up der Nr. 36. Die Mechaniker sind schnell und routiniert – nur durch Adrenalin und Übung sind sie in der Lage, diesen Marathon durchzuhalten.
Trotz der vielen Lichter und blendenden Scheinwerfer durchbrechen die beiden Alpine mit mehr als 300 km/h die Dunkelheit wie Sternschnuppen. Die Piloten gleichen die verminderte Sicht durch geschärfte Aufmerksamkeit aus.

SIEGESWILLE

Mit den ersten Sonnenstrahlen wird Nicolas Lapierre von Stéphane Richelmi abgelöst. Der junge Monegasse zieht sich ein letztes Mal seine Sturmhaube über und setzt seinen Helm auf. Er klappt das Visier herunter und gleitet in das Cockpit, bevor er den Sicherheitsgurt schließt. Weiter geht’s! Der Pilot ist wieder im Rennen und konzentriert sich in einem engen Zweikampf mit dem G-Drive Racing Nr. 26 darauf, die Führung zu halten.

SIEGESWILLE
ZIELEINLAUF

ZIELEINLAUF

Die LMP1 sorgen auf der Rennstrecke für Spannung, als der weit in Führung liegende Toyota Nr. 5 eine Runde vor dem Ziel zum Stehen kommt und vom Porsche Nr. 2 überholt wird. Diese unerwartete Wendung erinnert uns daran, dass der Sieg in Le Mans niemals sicher ist. In dieser aufgeladenen Atmosphäre überquert Nicolas Lapierre als Sieger in seiner Kategorie die Ziellinie. 38 Jahre nach dem Erfolg von Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi geht nun auch der A460 in die Geschichte ein und setzt sich an die Spitze der LMP2-Wertung in der FIA-Langstrecken-WM.

DIE RENNSTRECKE

Das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist das längste der Langstrecken-WM.
Die Schlüsselpassagen sind über den gesamten, 13,6 km langen Streckenverlauf verteilt: die Kurven Tertre Rouge, Mulsanne, Arnage, Indianapolis, Porsche und die Hunaudières-Gerade. Die Piloten müssen für diese schnelle Rennstrecke wissen, wie sie ihren Wagen schonend behandeln, damit er die gesamte Renndauer durchhält. Auch dieses Jahr herrschte wieder diese emotionale und sagenhafte Stimmung, die das 24-Stunden-Rennen für die Rennfahrer so besonders macht.

DIE RENNSTRECKE