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Nürburgring

DER ALPINE STEIGT IN DEN RING

 

Die Rennstrecke ist besonders kurvenreich und sowohl für die Fahrer als auch für die Reifen sehr anspruchsvoll. Der Alpine konnte hier in der Vergangenheit dank seiner Agilität einige Male den Sieg davontragen. 1963 setzen sich José Rosinski und Lloyd Casner am Steuer des M63 bei den 1.000 km vom Nürburgring durch.

 

1965 holen sich Lucien und Mauro Bianchi über die 500 km den Gesamtsieg. 1971 wagt sich Jean-Luc Thérier an die verrückte Herausforderung des 96-Stunden-Rennens am Nürburgring. Erfinderisch und trickreich führt er entgegen allen Erwartungen seine Berlinette auf das Siegertreppchen.

Philippe Sinault erwartet von seinen beiden Teams, dass sie noch in diesem Jahr Punkte holen.

IN DEN START -LÖCHERN

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Gustavo Menezes macht keinen Hehl aus seiner Ungeduld, endlich das Steuer des A460 zu übernehmen, den er „die Bestie“ nennt. Dieser hat ihn und sein Team in Spa und anschließend in Le Mans aufs Podium und somit an die Spitze der LMP2-Langstrecken-WM verholfen. Ihnen gegenüber steht René Rast vom zweitplatzierten Team G-Drive Racing. Er ist der einzige deutsche Fahrer des Starterfelds, der darauf hofft, sich bei diesem Heimspiel durchzusetzen. Das verspricht ein Spitzenduell…

<p>Auf Seiten des Alpine 35 sind David Cheng, Nelson Panciatici und Ho Pin Tung ebenso heiß auf den Sieg.<br />
„Wir möchten die Ergebnisse erzielen, die wir glauben, verdient zu haben“, versichert David Cheng</p>

Auf Seiten des Alpine 35 sind David Cheng, Nelson Panciatici und Ho Pin Tung ebenso heiß auf den Sieg.
„Wir möchten die Ergebnisse erzielen, die wir glauben, verdient zu haben“, versichert David Cheng

<p>Auf Seiten des Alpine 35 sind David Cheng, Nelson Panciatici und Ho Pin Tung ebenso heiß auf den Sieg.<br />
„Wir möchten die Ergebnisse erzielen, die wir glauben, verdient zu haben“, versichert David Cheng</p>

Um 13 Uhr wird das Rennen mit den 33 angetretenen Fahrzeugen, darunter 11 Fahrzeuge aus der LMP2-Klasse, bei strahlendem Sonnenschein vor 60.000 Zuschauern gestartet. Nach der ersten Stunde liegt der Alpine 36 direkt hinter dem führenden G-Drive Racing, der ein zügiges Tempo vorgibt. Weiter hinten versucht der Alpine 35, sich auf der engen Piste seinen Weg durch das Feld zu bahnen. Das Nebeneinander von Prototypen und GT-Wagen ist nicht immer einfach. Überholmanöver sind hier gefährlich. Als seine größten Konkurrenten mit mechanischen Problemen zu kämpfen haben und einen Boxenstopp einlegen, lässt sich Gustavo Menezes seine Chance nicht entgehen und begibt sich an die Spitze des Feldes.

5 Minuten vor Rennende sind Konzentration und Spannung bei den Blauen hoch. Angetrieben von Bruno Senna in seinem Ligier JS P2 von RGR Sport by Morand lässt Lapierre am Steuer des A460 mit der Nr. 36 in seiner Wachsamkeit nicht nach. In den engen Kurven bringt ihn seine gewagte Fahrweise mehrmals von der Piste ab. Er wird zwar ermahnt, sichert Alpine aber dennoch einen weiteren meisterhaften Sieg. Der erste Rang in der LMP2-Klasse der WEC-Wertung mit 112 Punkten ist der erfolgreiche Abschluss der europäischen Saison. Das Trio des Baxi DC Racing Alpine Nr. 35 nimmt einen guten 7. Rang für sich in Anspruch.

Das ist das Team Alpine Racing – bereit, die Welt zu erobern. Kurs auf Mexico, USA, China und Japan

DIE RENNSTRECKE

Die 1927 eröffnete Rennstrecke Nürburgring liegt im Südwesten Deutschlands in der Eifel, vor den Toren einer mittelalterlichen Burg. Sie umfasst mehrere Streckenführungen, darunter die legendäre Nordschleife mit dem Spitznamen „Grüne Hölle“. Auf mehr als 28 km wechseln sich nicht einsehbare Kurven mit schwindelerregenden Höhenunterschieden ab. Anfang der 80er wurde eine neue Streckenführung entworfen. Diese ist zwar nun sicherer, aber deswegen nicht weniger anspruchsvoll. Auf dieser 5,148 km langen Strecke fand nun zum 2. Mal das 6-Stunden-Rennen vom Nürburgring statt.

DIE RENNSTRECKE