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Silverstone

BEREIT FÜR DAS RENNEN

Seit seinem Comeback zum Rennsport hat Signatech Mühe, die Farben von Alpine in Silverstone erfolgreich zu vertreten

BEREIT FÜR DAS RENNEN

2015 war die Enttäuschung in Folge eines Ausfalls nach nur 37 Minuten groß. Dieses Jahr wartet das bis zum Äußersten gespannte Team ungeduldig darauf, die beiden A460 zu fahren.
„Die einzig wahre Bewährungsprobe erfolgt auf der Rennstrecke“, betont Philippe Sinault. Am Samstag kommt zwar auch noch Schneetreiben hinzu, wodurch die freien Trainings verkürzt werden, doch kühlt dieses durch und durch britische Frühlingswetter die sechs Fahrer nicht ab, die mit Ihren Fans scherzen und ihnen in einer Autogrammstunde Zeit widmen.

Grüne Flagge

33 Fahrzeuge (darunter 11 aus der LMP2-Klasse) sind am Sonntagmittag vor dem „Silverstone Wing“ in einer Linie aufgestellt, als die Hymne „God save the Queen“ ertönt. Nach einem letzten strategischen Briefing springt Gustavo Menezes in das Cockpit des Alpine mit der Nummer 36. Nelson Panciatici (35) kennt die Qualität des LMP2-Starterfelds und versichert, dass „man keine Chance ungenutzt lassen darf, um seine Stärke zu zeigen“.

Grüne Flagge

Voll konzentriert, ist er bereit in die Arena einzufahren. Die grüne Flagge wird geschwenkt.
Die Alpine beginnen das Rennen vorsichtig, aber arbeiten sich im Hauptfeld in zügigem und gleichmäßigem Tempo vor.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen alle das Verhalten der neuen Dunlop-Reifen.

SPANNENDES ENDE DES RENNENS

1 Stunde 52 Minuten vor dem Ende liegt Stéphane Richelmi (36) auf Rang 2 und David Cheng (35) auf Rang 7. Nicolas Lapierre (36) übernimmt und hängt sich energisch an den RGR Sports by Morand und den ESM Ligier-Nissan. Hinter den Kulissen sind die Blicke des angespannten Bernard Ollivier auf die Zeitmesser fixiert. 10 Minuten vor dem Schwenken der Zielfahne rutscht der Alpine Nr. 36 durch einen Reifenschaden vorne links knapp am Podests vorbei. Die Nr. 35 beendet das Rennen auf dem 7. Platz und erzielt ihre ersten Punkte. Dieses erste aufschlussreiche Rennen verstärkt die Motivation der Alpine Boys.

SPANNENDES ENDE DES RENNENS

Das Fundament ist gelegt. Alle Beteiligten haben Einsatz gezeigt und die Leistungen spornen an.

Philippe Sinault – Direktor von Signatech-Alpine

Die Rennstrecke von Silverstone gilt seit langem als ein Paradies für Geschwindigkeitsfans. Die Geraden der ehemaligen Start- und Landebahnen für die Luftfahrt sind Schauplatz einiger unvergesslicher Startduelle geworden. Infolge eines schrecklichen Unfalls 1973 wurde die Rennstrecke nach und nach entschärft. Durch den Einbau von Schikanen müssen die Fahrer technisch sauber fahren, insbesondere in den Kurven Maggots-Becketts-Chapelle bei einer Geschwindigkeit von mehr als 200 km/h – eine echte Herausforderung. Seit 2013 eröffnet das Silverstone-Rennen die Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft.