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Villa d’Este

Der älteste Concours d'Élégance

Unter strahlendem Sonnenschein flanieren elegant gekleidete Damen und Herren in der Parkanlage der Villa d’Este während sich prachtvolle, nach allen Regeln der Kunst restaurierte Oldtimer stolz auf den Parkwegen zeigen. An diesem Mai-Wochenende wird das am Ufer des Comer Sees gelegene Luxushotel zu einem Paradies für Ästheten.

Der älteste Concours d'Élégance
<p>1929 wurde dieses Anwesen und seine außergewöhnlichen Gärten zum ersten Mal der Schauplatz eines Concours d’Élegance, der heute international als Referenz gilt.</p>

1929 wurde dieses Anwesen und seine außergewöhnlichen Gärten zum ersten Mal der Schauplatz eines Concours d’Élegance, der heute international als Referenz gilt.

<p>1929 wurde dieses Anwesen und seine außergewöhnlichen Gärten zum ersten Mal der Schauplatz eines Concours d’Élegance, der heute international als Referenz gilt.</p>

Jedes Jahr werden etwa 50 Eigentümer und ihre Fahrzeuge von einer äußerst strengen Jury nominiert. Regelrechte Schätze der Automobilgeschichte sind hier zu bestaunen – einige schöne Italiener (Ferrari, Lamborghini, Alfa Romeo), aber auch Rolls Royce, Bentley, BMW, Aston Martin und Jaguar bezaubern mit ihren aristokratischen Linien.

Die oberen Zehntausend, die Elite, die Crème de la Crème der Automobile … und dieses Jahr nimmt Alpine zum ersten Mal mit zwei Fahrzeugen teil: der Alpine Vision, vorgestellt vom Markendirektor Antony Villain in der Kategorie „Konzeptautos und Prototypen“ und ein A110 1800 GR. IV, angemeldet vom deutschen Sammler Jürgen Clauss in einer ganz neuen Kategorie: „Helden spezieller Epochen“

Liebe auf den ersten Blick

Liebe auf den ersten Blick

Jürgen Clauss ist 25 Jahre alt, als er einen Alpine A110 Berlinette erwirbt, von dem er schon seit seiner Jugend geträumt hat.

„Der A110 wurde nicht wie ein Porsche oder ein Mercedes konzipiert. Für mich zählt die Inspiration. Der Berlinette ist wendig, leicht und kraftvoll. Ich habe mich in seine Formen verliebt. Ein kleiner A110 kommt nie ungelegen. Er ist charmant und weckt bei allen Sympathie“, erklärt er.

Mit 54 Jahren hat er von etwa 15 Alpine den Ruhm vergangener Tage wieder aufleben lassen – unter ihnen einige seltene Rennwagen. Als Perfektionist schenkt er jedem Detail Aufmerksamkeit und gewährleistet originalgetreue Arbeit, indem er Fotos aus der damaligen Zeit studiert und mit ehemaligen Mitarbeitern von Alpine in Kontakt tritt.

„Alpine hat eine fantastische Geschichte – es lohnt sich, sie wieder aufleben zu lassen. Ich bin von der Arbeit, die an diesem Auto geleistet wurde, sehr begeistert. Das Design ist fantastisch und die Verbindung zum A110 ist unverkennbar. Für das Serienmodell müsste, um diesem Prototypen gerecht zu werden, etwas Besonderes, Andersartiges geschaffen werden. Alpine ist nie dem Mainstream gefolgt, muss also mutig sein und das Unerwartete wagen.“