|EN/FR/DE

Das Team Signatech-Alpine – mit Herzblut rasend unterwegs

‹ ZURÜCK

Das Team Signatech-Alpine – mit Herzblut rasend unterwegs

Was gibt es Besseres als das schimmernde Blau des Persischen Golfs, um den Spitzenplatz von Alpine zu feiern?
Philippe Sinault und seine drei Rennfahrer freuen sich über ihre Trophäe, die sie unter dem Jubel des Teams Signatech-Alpine erhielten. Von Le Castellet bis Bahrain konnte die A460 #36 ausgezeichnete Ergebnisse erzielen: 4 Siege, 7 Podestplätze und der Siegertitel der Langstrecken-Weltmeisterschaft LMP2 in Aussicht. Rückblick auf eine Saison voller Emotionen.

Rückblick Saison

25. März.
Prolog in Le Castellet.

19h50

„Dieser Titel ist mehr eine Anerkennung als eine Überraschung. Wir haben nichts dem Zufall überlassen und sehr hart gearbeitet … “

15h28

In dieser Saison schickt der Rennstall zwei Prototypen in den Wettbewerb: die 36, die von Nicolas Lapierre, Stéphane Richelmi und Gustavo Menezes gesteuert wird, und die 35, die für Baxi DC Racing und mit David Cheng, Ho-Pin Tung und Nelson Panciatici am Steuer startet. In Le Castellet testet das Team verschiedene Konfigurationen, misst sich mit der Konkurrenz und versucht, sich durchzusetzen.

17. April.
6-Stunden-Rennen von Silverstone.

4.

12h00

„Die Steuerung der Regenreifen macht das Fahrzeug schwierig zu fassen. Das Ergebnis entspricht nicht unseren angestrebten Zielen. Aber für einen Anfang ist es nicht so schlecht. So sind wir gezwungen, erstmal auf dem Boden zu bleiben. “

16h44

Philippe Sinault blickt in den Himmel. Das Wetter wird die Rennfahrer bei diesem ersten Rennen nicht verschonen. Für Silverstone wird Schnee angekündigt. Die Fahrzeuge müssen deshalb sofort mit Regenreifen ausgerüstet werden. Das Team setzt verschiedene Strategien ein, kann sein Potenzial aber nicht vollständig ausschöpfen und landet auf einem frustrierenden 4. Platz.

18h02

Streckenlänge: 

5.901 km

Höchstgeschwindigkeit:

285km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

177

7. Mai.
6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

Sieger

14h30

„Nicolas war auf Revanche gesinnt. Nach einem einmaligen Überholmanöver hat er sich schließlich den Sieg geholt. Es war wirklich knapp. Er hätte mit einem anderen Fahrzeug zusammenstoßen können, von der Fahrbahn abkommen und den Sieg somit aufgeben müssen. Aber Nicolas ist schnell, reaktionsfreudig und trifft die richtigen Entscheidungen. “

20h22

In Spa muss Nicolas Lapierre nach einem spannenden Rennen zehn Minuten vor Schluss einen Boxenstopp einlegen, um nachzutanken, wodurch er den Spitzenplatz verliert. Nach dieser kurzen Pause erhält er die Erlaubnis für das wohl gefährlichste Manöver der Meisterschaft:
Er überholt Derani in letzter Minute von außen und gewinnt seine Wette.

20h32

Streckenlänge:

7.004 km

Höchstgeschwindigkeit:

312,5 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

151

18.–19. Juni.
24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Sieger

15h00

„Fabelhaft, das perfekte Rennen, 260.000 Zuschauer – ein legendärer Sieg zu meinem 50. Geburtstag mit enormem Stress. Wir haben bis zur letzten Sekunde gezittert, das Rennen aber meisterhaft bewältigt.“

02h01

Auf der legendären Rennstrecke durchlebt das Team sämtliche Gefühlszustände: immensen Stress, als austretendes Wasser beim Modell 36 zu zwei zusätzlichen Stopps führt. Die Sorge und Enttäuschung, als es Nelson Panciatici am frühen Morgen in eine Betonmauer befördert. Die Überraschung, als der bei LMP1 führende Toyota in der letzten Runde liegen bleibt. Dann der schlussendliche Sieg von #36 und die Gänsehaut beim Erklang der französischen Nationalhymne.

15h00

Streckenlänge:

13.629 km

Höchstgeschwindigkeit:

309 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

357

24. Juli.
6-Stunden-Rennen vom Nürburgring.

Sieger

13h00

„Wir hätten nach dem Rennen von Le Mans wieder zurückfallen können, haben uns aber auf diese enge und kurvenreiche Rennstrecke konzentriert. Zu diesem Moment ist uns auch bewusst geworden, dass wir den Titel anstreben können. “

17h09

Nicolas Lapierre überzeugt auf dieser Rennstrecke, die auch „die grüne Hölle“ genannt wird, mit einer einzigartigen Präzision in den engen Kurven und legt eine meisterhafte Agilität an den Tag. Seinen Konkurrenten gibt er eine wagemutige Demonstration seiner Fahrtkünste. Alpine kann in der Hochburg des deutschen Motorsports den Sieg schließlich für sich verbuchen.

19h02

Streckenlänge:

5.148 km

Höchstgeschwindigkeit:

259 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

178

3. September.
6-Stunden-Rennen von Mexiko.

2.

13h30

„Mexiko war eine ganz neue Strecke für uns. Und eine neue Strecke ist immer besonders aufregend. Die Rennstrecke führt durch ein ehemaliges Baseballstadion und ist einfach toll, aber auch schwierig, weil sie sehr holprig ist und sich auf einer gewissen Höhe befindet.
Wir haben das Rennen mit Bravour gemeistert und haben den Sieg nur knapp verpasst. “

17h24

In Mexiko war es unmöglich, die bunte und fröhliche Stimmung auf den Zuschauertribünen außer Acht zu lassen. Aber auf mehr als 2000 Höhenmetern ist das Atmen für die Rennfahrer schwieriger und auch die Motoren haben so ihre Schwierigkeiten mit der Höhe. Die führende 36 verliert 30 Sekunden bei einem Boxenstopp und trotz sämtlicher Bemühungen von Nicolas Lapierre, diesen Rückstand wieder aufzuholen.

19h31

Streckenlänge:

4.304 km

Höchstgeschwindigkeit:

259,7 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

210

17. September.
6-Stunden-Rennen von Austin.

Sieger

17h00

„Ein tolles Rennen in Austin, das trotz der körperlich belastenden Hitze gewonnen werden konnte.
Eine hervorragende Leistung der Rennfahrer, die vollkommen befreit waren. Und außerdem ein Heimsieg für Gustavo. “

20h07

Austin ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Feuerprobe. Die drückende Hitze verwandelt die Cockpits in Glutöfen und die Rennfahrer in echte Helden. Hier wird das Durchhaltevermögen des Teams auf die Probe gestellt. Die 36 fliegt davon, ohne sich die Kotflügel zu verbrennen.

23h01

Streckenlänge:

5.153 km

Höchstgeschwindigkeit:

272,6 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

172

16. Oktober.
6-Stunden-Rennen von Fuji.

3.

11h00

„Gustavo ist die echte Entdeckung dieser Meisterschaft. Er erinnert an eine lebhafte Comicfigur, ist immer enthusiastisch und gut gelaunt und bringt besonders positiven Spirit in das Team. “

14h17

Nach ein paar weniger überzeugenden Versuchen entscheidet sich das Team, Benzin zu sparen und die Reifen zu schonen, um einen Stopp zu vermeiden und einen Podestplatz anzuvisieren. In der Spitzengruppe gibt es aber einen richtig harten Kampf. Als er dann in sein Fahrzeug steigt, kann der junge Rennfahrer seiner Leidenschaft freien Lauf lassen. Er verzögert das Bremsen solange wie möglich, wird aus einer Kurve hinausgetragen und kommt zurück auf die Rennstrecke und prallt an einem Rüttler ab. Ein echtes Spektakel und gleichzeitig fährt er den 3. Platz ein.

17h01

Streckenlänge:

4.563 km

Höchstgeschwindigkeit:

283,1 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

223

6. November.
6-Stunden-Rennen von Shanghai.

4.

11h00

„In Shanghai wollte Nicolas Lapierre überholen, um einen Podestplatz einzufahren. Wir haben ihm die Anweisung gegeben, dahinter zu bleiben, um den Motor zu schonen und den Titel zu sichern. Das hat er gemacht und sein Ziel nicht aus den Augen verloren. “

14h25

Auf dem Spitzenplatz der Meisterschaft mit einem Vorsprung von 35 Punkten kommt das Team mit einem einzigen Motor und einer klaren Strategie in Shanghai an: Konzentration und Vorsicht. Die Rennfahrer sind sich der Herausforderung bewusst und lassen ihre persönlichen Ambitionen nicht die Oberhand über das allgemeine Interesse des Teams gewinnen. Sie fahren schließlich ein gutes, aber vorsichtiges Rennen.

17h01

Streckenlänge:

5.451 km

Höchstgeschwindigkeit:

271,3 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

179

19. November.
6-Stunden-Rennen von Bahrain.

3.

16h00

„Jetzt konnten wir alles geben, denn es bestand kein Risiko mehr. Nach der Hälfte des Rennens informierte uns Nicolas aber über ein Problem am Auto. Vielleicht die Stoßdämpfer oder das Differenzialgetriebe, das war nicht sicher. Wir haben es trotzdem auf das Podest geschafft. “

18h34

Im Besitz der Poleposition träumt man schon davon, mit der 36 den Weltmeistertitel mit einem Abschlusssieg zu feiern. Nach einem Start auf den Radkappen, vibriert das Fahrzeug und verliert sofort an Zeit. Die Stimme des Ingenieurs im Helm des Rennfahrers ermutigt und beruhigt diesen aber. Die Mechaniker eilen mit ihren Handschuhen in der Box herum. Das Team überlegt sich eine Strategie für einen Podiumsplatz, um die Meisterschaft ehrwürdig abzuschließen. Und das ist dem Dream-Team auch gelungen!

22h00

Streckenlänge:

5.412 km

Höchstgeschwindigkeit:

280,5 km/h

Anzahl gefahrener
Runden:

183